Nein – Stand Oktober 2026 sind ELFBARs in Deutschland nicht verboten. Die Bundesregierung hat ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten angekündigt, ein beschlossenes Gesetz gibt es aber noch nicht. Nach den bisherigen Plänen würde es nur Einweg-Geräte wie die ELFBAR 800 treffen. Wiederaufladbare Pod-Systeme wie ELFA, ELFBAR MAX oder ELFX sollen erlaubt bleiben.
Der aktuelle Stand (Oktober 2026)
| Datum | Was passiert ist |
|---|---|
| November 2025 | Bei der Beratung des Elektrogesetzes im Bundesrat kündigt die Bundesregierung ein gesetzliches Verbot von Einweg-E-Zigaretten an. |
| Anfang 2026 | Das neue Elektrogesetz enthält kein Verkaufsverbot, aber eine erweiterte Rücknahmepflicht für Einweg-Vapes in allen Verkaufsstellen ab Juli 2026. |
| Januar/Februar 2026 | Ein Entwurf zur Änderung der Tabakerzeugnisverordnung sieht statt eines Produktverbots ein Verbot bestimmter Aromen vor – auch Menthol und Kühlstoffe sind im Gespräch. |
| Mai 2026 | Bundesumweltminister Carsten Schneider kündigt einen Gesetzentwurf noch in diesem Jahr an: Einweg-Vapes sollen nicht mehr verkauft werden dürfen, nachfüllbare Geräte nicht betroffen sein. Die Umweltminister der Länder fordern eine zügige Umsetzung. |
| Oktober 2026 | Ein Gesetzentwurf liegt noch nicht im Bundestag vor. Offen ist auch, ob das Verbot im Tabakerzeugnisgesetz oder im Elektrogesetz geregelt wird. |
Neue Entwicklungen tragen wir hier ein, sobald sie bekannt sind.
Warum sollen Einweg-Vapes verboten werden?
Hauptargument ist der Umweltschutz. Einweg-E-Zigaretten enthalten einen Lithium-Akku, Elektronik und Kunststoff und werden nach wenigen Tagen weggeworfen – oft im Hausmüll. Dort können die Akkus in Müllfahrzeugen und Sortieranlagen Brände auslösen. Dazu kommt der Jugendschutz: Bunte Einweg-Vapes mit süßen Aromen gelten als besonders attraktiv für Jugendliche.
Welche ELFBARs wären betroffen?
| Produkt | Typ | Nach bisherigen Plänen |
|---|---|---|
| ELFBAR 800 / 800 Nikotinfrei | Einweg | betroffen |
| ELFBAR 600 V2 | Einweg | betroffen |
| Lost Mary BM600 / QM600 | Einweg | betroffen |
| ELFA Akku + ELFA Pods | Pod-System | erlaubt |
| ELFBAR PODS | Pod-System | erlaubt |
| ELFBAR MAX | Pod-System | erlaubt |
| ELFX 2 / Mini / Mega | nachfüllbar | erlaubt |
| ELFLIQ Liquid | Liquid | erlaubt |
Wie streng die Grenze gezogen wird, ist noch offen. Umweltverbände fordern, auch Geräte ohne nachfüllbaren Tank oder ohne Standard-Ladeanschluss zu erfassen. Für Pod-Systeme mit USB-C-Akku und austauschbaren Pods wie ELFA würde sich nach heutigem Stand nichts ändern.
Was bedeutet das für dich?
- Jetzt: Du kannst ELFBARs weiter ganz normal kaufen und benutzen.
- Nach einem Verbot: Der Verkauf von Einweg-Geräten wäre verboten. Bereits gekaufte Geräte dürftest du nach den Erfahrungen aus anderen Ländern weiter aufbrauchen.
- Umsteigen: Wer heute schon ein Pod-System nutzt, ist vom geplanten Verbot nicht betroffen – und dampft pro Milliliter deutlich günstiger. Wie das System funktioniert, erklärt unser Ratgeber ELFBAR Pods.
Was schon jetzt gilt
- Rücknahmepflicht: Seit Juli 2026 müssen Verkaufsstellen alte Einweg-Vapes zurücknehmen. Mehr unter ELFBAR entsorgen.
- Tabaksteuer: Liquids werden 2026 mit 0,32 € pro Milliliter besteuert, für 2027 ist eine weitere Erhöhung geplant – Details unter ELFBAR Preis 2026.
- EU-Grenzen: Höchstens 2 ml Liquid in Einweg-Vapes und Prefilled Pods, höchstens 20 mg/ml Nikotin, Verkauf nur an Erwachsene.
Einweg-Verbote in anderen Ländern
Deutschland wäre nicht das erste Land. Belgien hat den Verkauf von Einweg-E-Zigaretten 2025 verboten, Frankreich ebenfalls 2025, das Vereinigte Königreich im Juni 2025. In allen drei Ländern sind wiederaufladbare und nachfüllbare Geräte weiter erlaubt – die Hersteller haben ihr Angebot dort auf Pod-Systeme umgestellt.
ELFA, ELFBAR MAX und ELFX – vom geplanten Einweg-Verbot nicht betroffen.




